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Du hast alles gelesen. Und trotzdem noch keinen ETF.

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Ich versteh dich.

Du hast Finanzbücher gelesen. Vielleicht sogar zweimal. Du kennst den Unterschied zwischen ESG und SRI, weißt was ein TER ist und hast sogar schon die Verbraucherzentrale konsultiert. Du hast Broschüren gesammelt, Vergleiche angestellt, Podcasts gehört.

Und trotzdem: Kein Depot. Kein Sparplan. Kein einziger investierter Euro.

Weil irgendetwas immer noch nicht perfekt genug war.

Ich muss dir heute etwas sagen, das du vielleicht nicht hören willst. Aber ich sage es dir trotzdem, weil ich weiß, wovon ich rede.

Ich bin diese Woche wieder auf dem Sustainable Finance Summit in Wien.

Jedes Jahr dasselbe Bild: Viele Männer im Anzug (& glücklicherweise immer öfter auch Frauen*), die darüber fachsimpeln, wie Millionen und Milliarden nachhaltig veranlagt werden. Asset Manager*innen, Kapitalanlagegesellschaften, Vorsorgekassen, Versicherungen – diejenigen, die entscheiden, wie zum Beispiel deine Versicherungsbeiträge investiert werden.

Ich bin durch meine Tätigkeit bei der ESG Plus GmbH mittendrin. Wir erstellen Nachhaltigkeitsanalysen für genau diese Entscheidungsträger*innen.

Das bedeutet: Wir lesen nicht nur die Berichte, die Unternehmen selbst veröffentlichen. Wir durchforsten z.B. NGO-Berichte aus Brasilien über Regenwaldzerstörung, screenen das Web nach Skandalen, die kein Unternehmen freiwillig kommuniziert und arbeiten uns durch die unglaublich verzweigten globalen Lieferketten.

Kurz gesagt: Ich lebe in diesem Thema. Täglich.

Und genau deshalb darf ich dir jetzt diesen Zahn ziehen:

Die eine, 100% perfekte nachhaltige Investition gibt es nicht.

Ja, es gibt Abstufungen. Aber keine Perfektion.

Zwischen einem klassischen Mainstream-ETF und einem echten Impact Investment liegen Welten. Das stimmt. Und ja, Greenwashing ist real und ein ernstes Problem. Ich sehe es täglich in meiner Arbeit & habe meine Masterarbeit zu diesem Thema geschrieben. 

Aber je länger ich in diesem Bereich arbeite, desto klarer wird mir eine Sache:

Das Wissen allein verändert deine Finanzrealität nicht.

Ich erinnere mich noch genau an den Moment, wo mir das bewusst wurde. Ich saß wieder mal über einem Nachhaltigkeitsbericht, kannte jeden Kritikpunkt an jedem gängigen ESG-ETF und hatte trotzdem das Gefühl, noch nicht genug zu wissen, um loszulegen.

Irgendwann hab ich mich gefragt: Wann ist es genug? Wann werde ich anfangen?

Die ehrliche Antwort: Nie. Wenn ich weiter auf Perfektion warte.

Also hab ich aufgehört zu suchen. Und angefangen zu handeln.

Mehr lesen: #braindump: 100% perfekt nachhaltig? Das geht gar nicht!

Die Erlaubnis, die du dir selbst nicht gibst

Wahrscheinlich kennst du dieses Gefühl auch. Du willst nicht investieren, weil du nicht 100% sicher bist, ob es wirklich nachhaltig ist. Du bist skeptisch – zu Recht. Ich kenne diese Skepsis zu gut, trotzdem handle ich.

Aber hier ist, was dein Perfektionismus in dieser Zeit kostet: Deine Finanzrealität wird nicht besser. Der Gender Pay Gap bleibt. Die Pensionslücke wächst. Und du verpasst Jahr für Jahr die Möglichkeit, dir selbst Vermögen aufzubauen und mit deinem Geld einen Unterschied zu machen.

Du weißt genug. Du hast genug gelesen. Es ist Zeit, das Wissen in Handlung zu verwandeln.

80% nachhaltig schlägt 0% investiert – jeden einzelnen Tag. 💪

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